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Reise durch Schweden im Juni/Juli 1997

Informationen und Tips für Deinen Schwedentrip



Flagge Elch


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Allgemein

Wenn Du nicht einen gewöhnlichen Urlaub machen möchtest wie es alle tun, also am Strand liegen, faul in der Sonne liegen, essen, trinken und am Abend in die Disco...fahre nach Schweden! Natur pur erleben! Nette Menschen, einmalige Landschaften und - zumindest im Norden des Landes - kaum eine Menschenseele. Unendliche Wälder, unzählige Seen und Flüsse, ein Paradies für Angler. Im Sommer geht die Sonne im Norden des Landes gar nicht, im Süden nur für einige Stunden unter.

Wer die Natur liebt, ist im Norden Europas genau richtig aufgehoben. 3 wunderschöne Wochen haben wir dort verbracht, hatten hervorragendes Wetter mit teilweise bis zu 30 Grad im Schatten, nur an 3 Tagen mal ein Gewitter oder kurze Schauer und nur ein Tag war verregnet. Ca. 5.500 km haben wir in dieser Zeit mit unserem Wohnmobil (Selbstausbau) zurückgelegt, kreuz und quer durch das Landesinnere, dorthin, wo sich nicht allzuviele Touristen hinverirren. Eine Beschreibung unserer Reiseroute folgt später.
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Anreise

Es gibt viele Möglichkeiten und Wege nach Schweden. Die bekannteste ist vermutlich die Vogelfluglinie über die Insel Fehmarn von Puttgarden nach Rödby. Außerdem gibt es diverse weitere Fährverbindungen von Kiel, Rostock oder aus Dänemark. Lange wird es nicht mehr dauern, dann kommt man ganz ohne Fähre nach Schweden. Im Jahre 1998 wird die letzte noch fehlende Brücke fertiggestellt.

Unsere Anreise jedenfalls führte uns über die Vogelfluglinie. Die Fähre Puttgarden/Rödby braucht etwa eine Stunde. Anschließend fährt man etwa ca. 200 km über die Dänischen Inseln Lolland und Seeland, an Kopenhagen vorbei nach Helsingör. Die Fahrt dauert etwa 2 1/2 Stunden und es handelt sich fast ausschließlich um Autobahnstrecken.

Dort in Helsingör setzt eine weitere Fähre nach Helsingborg in Schweden über. Die Fahrzeit beträgt lediglich wenige Minuten und Schweden ist erreicht.

Eine Buchung der Fährpassagen ist nach unseren Erfahrungen nicht notwendig. Die Überfahrten erfolgen in kurzen Abständen und wir hatten nur einmal ein halbe Stunde Wartezeit. Dennoch empfehle ich, die Tickets (ohne feste Terminbuchung) bereits Vorab im Reisebüro zu erwerben. Wer nicht vorab bucht, die Tickets können ohne weiteres vor Ort am Schalter gekauft werden. Es kann mit Kreditkarte bezahlt werden.
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Camping

Camping ist die am weitesten verbreitete Reiseart in Skandinavien. Es gibt in Schweden etwa 650 zum Teil hervorragende Campingplätze. Auch wer kein Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt hat, kann in den "Stugars", kleinen einfachen Hütten auf den Campingplätzen und vielfach auch auf Privatgrundstücken preiswert und bequem übernachten.

Die meisten Plätze liegen direkt am Wasser und in landschaftlich reizvoller Umgebung. Die sanitären Anlagen sind einfach aber sauber und gepflegt, außerdem gibt es Räumlichkeiten zum Kochen, Abwaschen und auch Waschmaschinen und Trockner. Diese Sonderleistungen wie Waschmaschine und Trockner müssen allerdings extra bezahlt werden, ebenso ist zum Teil in den Duschen der Einwurf von 5 skr erforderlich um warmes Wasser zu erhalten.

Die Preise für einen Platz mit Stromversorgung liegen etwa zwischen 100 und 140 skr pro Übernachtung. (ca. DM 30,--)

Wichtig zu wissen ist, daß insbesondere in den südlicheren Landesteilen der Platz möglichst bis spätestens 16 Uhr angefahren werden sollte. Wer später kommt, wird nicht mehr die besten Stellplätze erhalten und wer sehr spät anreist, könnte sogar abgwiesen werden. Im Norden des Landes sind die Plätze jedoch meist nicht sehr voll und man kann ohne weiteres erst um 20 Uhr den Platz anfahren.

Die Schwedische Campingkarte ist erforderlich, muß aber nicht unbedingt schon zu Hause bestellt werden. Wer das erste mal einen Campingplatz anfährt, muß dort einen vorläufigen Campingausweis kaufen. Damit kann man anschließend sehr schnell und bequem ein- und auschecken. Wer die Campingkarte vorab bestellen möchte, hier die eMail-Adresse: ck@camping.se.

Folgende Campingplätze können wir nach unserem Besuch besonders empfehlen:

  • Stockholm - Bredäng-Camping - U-Bahn-Anschluß in der Nähe

  • Mellerud - Vitar Sandars Camping

  • Umea - Umea Camping

  • Storuman - Camping

  • Gäddede Camping

  • Vajkijaur (bei Jokkmokk)


Das Schwedische Recht zum Gemeingebrauch (Allemansrätten) erlaubt auch Campen in freier Natur. Auch das haben wir einige Male gemacht und dabei auf wunderschönen Plätzen, fernab jeglicher Zivilisation übernachtet. Nach wirklich guten Plätzen muß man aber schon genauer Ausschau halten. In den nördlicheren Landesteilen ist das wegen der weitaus dünneren Besiedelung natürlich viel einfacher.
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Angeln

Schweden ist vermutlich das Anglerparadies. Wenngleich wir sonst keine Angler sind, auch wir haben unser bestes versucht unser Abendessen selbst zu fangen. Leider ist uns der Erfolg verwehrt geblieben. Das allerdings lag sicher nicht an etwa nicht vorhandenen Fischen.

Forellen, Äschen, Saibling, Hecht und Lachs und viele viele andere Fischarten tummeln sich in den unzähligen Seen und Flüssen. Viele Angelstellen sind gesondert ausgeschildert. Die erforderlichen Angelscheine muß man sich vor Ort kaufen, zum Teil direkt an den Angelgewässern aus dort vorhandenen Automaten oder im Tourist-Büro, daß sich in jedem größeren Ort befindet. Dort gibt es Tages-, Wochen- oder Saisonkarten, die allerdings jeweils nur in einem bestimmten Gebiet Gültigkeit haben. Wer also nicht an einem Ort bleibt, muß sich jeweils eine neue Angelkarte beorgen.
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Geld / Preise

Währung ist die schwedische Krone (skr). 1997 bekam ich für ca. DM 24,-- 100 skr. Grob gerechnet kann man also die schwedischen Preise zur Umrechnung durch 4 teilen. Man kann wirklich fast überall mit den gängigen Kreditkarten bezahlen. Euro-Schecks werden hingegen nur in den Banken eingetauscht.

Die Preise sind Schweden sind im durchschnitt höher als in Deutschland. Extrem teuer sind Genußmittel wie Alkohol und Zigaretten. Auch Lebensmittel sind ziemlich teuer, während man Klamotten zum Teil günstig einkaufen kann. Auch die Benzin- und Dieselpreise sind höher als bei uns.
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Sprache

Amtssprache ist Schwedisch. Zum Teil wird Deutsch gesprochen, mit Englisch kann man sich überall verständlich machen.
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Wetter / Klima

Die langen und kalten Winter Schwedens werden im Sommer durch sehr lange Tage mit häufigem Sonnenschein abgelöst. Die Regenwolken bleiben regelmäßig im Skandinavischem Gebirge an der Grenze Norwegen/Schweden hängen. Die Temperaturen erreichen teilweise 30 Grad und mehr. Es ist meist mit ziemlich beständigem Hochdruckwetter zu rechnen. Die beste Reisezeit dürfte zwischen Mitte Juni und Anfang September liegen. Vorher und nachher kann zumindest in den nördlichen Landesteilen schon mal mit kurzen Wintereinbrüchen gerechnet werden.
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Info-Quellen und Links

Woher bekommt man weitere Informationen zu Schweden bzw. Skandinavien? Einige Tips:

ADAC-Mitglieder können sich eine Reiseroute ausarbeiten lassen und erhalten umfangreiches Infomaterial nebst Strassenkarten zum Beispiel beim ADAC.

Infos gibt es auch bei: Schweden-Werbung für Reisen und Touristik GmbH, Lilienstr. 19, 20095 Hamburg, Fax: 040-32551333, Tel.: 040-32551355

Unsere Umfangreiche Linkliste haben wir jetzt auf einer gesonderten Seite untergebracht. Bitte
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Gebe gerne weitere Informationen und bin gespannt auf weitere Tips, was wir uns auf der nächsten Reise nach Schweden anschauen sollten.
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