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Nach unserem Besucher des Yosemite-Nationalparks sind wir in Richtung Küste aufgebrochen. Die Fahrt ging über Mariposa auf der 140 nach Merced, von dort ein kurzes Stück auf der US 99 Richtung Süden bis zur Abzweigung 152. Dann Richtung Westen bis nach Monterrey. Zunächst wollten wir in das Travelodge Motel Marina Beach fahren, dieses erschien uns jedoch, obwohl fast direkt am Meer gelegen, zu weit abseits zu liegen und wir stiegen letztlich im Travelodge Downtown Monterrey ab. Ein Fehler. Das erste und einzige mal wo wir wirklich Pech mit der Motelwahl hatten. Nicht nur, dass es direkt an einer vielbefahrenen und lauten Kreuzung liegt, auch die Nachbarn ließen uns kaum zum schlafen kommen.
Wir haben dort am Ankunftstag zu Fuß die Stadt erkundet und wollten uns dann eigentlich ausruhen, um am nächsten Tag fit für den 17-Miles-Drive zu sein. Wie erwähnt, schlafen konnten wir nicht sehr viel. Also haben wir am folgenden Morgen unsere Koffer gepackt und ausgecheckt. Bereits um 7 Uhr morgens sind wir dann zunächst zur Fisherman´s Wharf gefahren und konnten in aller Ruhe das Hafengebiet geniessen. Die Sonne schien, und außer den Möwen, Pelikanen und Seelöwen war kaum jemand dort. Dann fuhren wir an der Küste entlang in Richtung Süden. Noch in Monterrey haben wir nach kurzer Fahrt den nächsten Stop an dieser ![]() Parkanlage eingelegt. Am Strandabschnitt beobachteten wir eine Tauchschule beim morgentlichen Training und durch den Park gelangten wir zu einem zerklüfteten Felsvorsprung. Von dort aus hat man einen sehr schönen Blick auf Monterrey. Die Wellen brechen sich an der felsigen Küste. Wir hätten dort stundenlang in der Sonne sitzen und das Meer beobachten können. Nach wenigen weiteren Meilen gelangten wir zum 17-Miles-Drive. 7.25 $ sind zu berappen, um diese Straße befahren zu dürfen. Wenn man die Tour wie wir an diesem Gate beginnt, führt die Strecke zunächst stets am Pacifik entlang. Rechts also der tosende Pacifik mit stets neuen, abwechslungsreichen Abschnitten. Es gibt diverse Parkplätze mit bester Aussicht auf die gewaltigen Felsgebilde an denen sich die Wellen direkt vor einem oder teilweise auch einige 100 Meter draußen im Meer brechen. Ein tolles Bild, vor allem bei dem tollen Wetter. Auch wer Tiere beobachten möchte hat beste Gelegenheit dazu. Neben Pelikanen, Möwen, Seelöwen, Erdhörnchen und Echsen, finden sich auf den Golfplätzen zur linken Hand - inmitten der Golfer - sogar ungeniert Rehe und Hirsche ein. Wer Sport mag, Jogger und Radfahrer gibt es dort in unendlicher Anzahl. Wenn wundert es, bei der Kulisse läuft es sich von allein... Auch Wellenreiter finden sich hier, um nach anstrengender und langwieriger Paddelei ins Meer hinaus auf einer mächtigen Woge in ziemlich kurzer Zeit bis an den Strand zurückgetragen zu werden. Und hier ein Foto: ![]() Sobald man das südliche Ende des 17-Miles-Drive erreicht hat, sollte man die Straße vorübergehend verlassen und einen Abstecher nach Carmel machen. Die Prominentenstadt, in der einst der Filmstar Clint Eastwood Bürgermeister war. Carmel ist ein relativ kleiner aber umso feinerer Ort. Am Outfit der Leute und den herumfahrenden und parkenden Autos sieht man durchaus, dass es hier eher etwas teurer zugeht. Man kann aber auch durchaus günstig einkaufen, so habe ich dort eine Levis 501 für nur 39 $ erstanden. Jedenfalls ist es ein schöner Ort in dem sich ein Stop und ein Stadtbummel in jedem Falle lohnt! Kehrt man dann auf den 17-Miles-Drive zurück (Ticket aufbewahren!), führt die Straße ins landesinnere hinein. Die Landschaft ist wunderschön. Wälder, unzählige Golfplätze, bizarre Cypressen. Unterwegs führt die Straße nach Pebble Beach, einem weiteren Prominentenort. Uns hat dieser Ort allerdings nicht besonders gefallen. Anschließend nähert sich die Strecke dem Ende zu unf führt wieder zum Ausgangspunkt zurück. Alles in allem ein Ausflug der sich lohnt! Da wir ja entgegen unserer ursprünglichen Absicht im Travelodge Downtown Monterey zwei Nächte zu verbringen am Morgen ausgecheckt hatten, mussten wir jetzt noch ein neues Motel suchen. Wir entschlossen uns nun doch ins Travelodge Marina Beach zu fahren. Leider war dieses ausgebucht, jedoch liegt direkt nebenan ein Super 8 Motel in dem wir untergekommen sind. Nur wenige Meter von der Küste konnten wir bei kühlem Wind einen sehr schönen Sonnenuntergang beobachten. Und obwohl in der Nähe der US 1 gelegen, haben wir eine ruhige Nacht verbringen können. Fazit, dieses Motel ist zu empfehlen. Starten Sie Ihren Trip über den 17-Miles-Drive lieber von hier aus. Die paar Meilen sind auf der US 1 schnell gefahren. Jetzt noch ein Bild vom Sonnenuntergang über dem Pacifik, aufgenommen nur wenige Schritte vom Motel entfernt. ![]() nächstes Ziel San Francisco |