und Yosemite|
Von Palm Springs aus beschlossen wir aufgrund der guten Wetterlage in die beiden Nationalparks
Seqouia und
Yosemite zu fahren. Bevor es am folgenden Tag zunächst in den Seqouia-Park zu den Mammutbäumen gehen sollte, war unser Ziel zunächst der nur einige Meilen vor dem Parkeingang liegende Ort
Three Rivers und dort das sehr schön gelegene Best Western Motel. Die Fahrt führte uns über San Bernadino, auf der 138 über Pearblossom zur US 14 nach Palmdale und Lancaster. Von dort weiter bis Mojave zur US 58 bis Bakersfield und anschließend über die 99 und 65 auf die 198 bis nach Three Rivers. Die Fahrt dauerte insgesamt etwa etwa 6 Stunden.
Am frühen Nachmittag trafen wir im Motel ein. Zu dieser Jahreszeit war wenig los und es war kein Problem ein Zimmer zu bekommen. Während der Hauptreisezeit sollte jedoch in jedem Falle im voraus ein Zimmer reserviert werden. In dem kleinen Ort selbst ist nicht besonders viel los, es gibt jedoch einige Restaurants und kunstgewerbliche Läden. Das Motel liegt landschaftlich sehr reizvoll in einem grünen Tal, nahe dem Flussufer. Das sehr gute Motel bietet neben der üblichen Klimaanlage, Swimming-Pool, TV, In-Room-Coffee und zusätzlich eine Terasse bzw. Balkon und einen Gas-Kamin. Im Preis eingeschlossenen ist ein Frühstück. Von hier aus sind wir am nächsten Morgen zum nahegelegenen Parkeingang aufgebrochen. Die kurvenreiche und zum Teil steil ansteigende Straße ist sehr gut befahrbar. Da die Geschwindigkeit meist auf 30 Meilen beschränkt ist, lässt sich die Natur in aller Ruhe geniessen. An der Strecke finden sich viele Parkmöglichkeiten um sich besonders schöne Gegenden ausgiebig ansehen zu können. Am Parkeingang ist zunächst ein Ticket für 10 Dollar zu erwerben. Dieses berechtigt, den Park für 10 Tage zu besuchen. Kurz nach der Einfahrt in den Park erreicht man das Visitor-Center. Dort sollte in jedem Falle ein Halt eingelegt werden. Es gibt neben Souvenirs diverses Informationsmaterial und Möglichkeiten, sich über den Nationalpark zu informieren. Ziel sind in erste Linie die Seqouia´s, die größten Lebewesen der Erde. ![]() Unvorstellbar riesige Bäume, der größte hat einen Durchmesser von über 30 Metern! Es ist gewaltig! Man muss davor stehen um die immense Größe zu begreifen. Die über 2.000 Jahre alten Bäume stehen in relativ großer Höhe von etwa 2.000 Metern über dem Meeresspiegel. Dementsprechend war es dort zu dieser Jahreszeit entsprechend kühl. Ein Pullover reichte jedoch noch aus. Allerdings, bereits einige Tage später gab es dort heftige Schneefälle. Es gibt einige Naturpfade zu erwandern, die direkt durch die Ansammlung der imposanten Bäume führen. Auch der größte aller auf der Erde lebenden Bäume ist zu bestaunen, der General Sherman´s Tree. Durch einen gefallenen Riesen kann man der Länge nach hindurchgehen. Die Natur, der zu dieser Jahreszeit zum Teil herbstlich gefärbte Wald, die wunderschöne Streckenführung, dieser Park ist ein Erlebnis und wenn irgend möglich, ist ein Besuch unbedingt zu empfehlen. Anzumerken ist, dass bei einer Anreise zu dieser Jahreszeit nicht alle Haltepunkte erreichbar sein können und auch die Restaurationsbetriebe nicht alle geöffnet sind. Dort werden jetzt die erforderlichen Ausbesserungen in Vorbereitung auf die folgende Hauptsaison durchgeführt. Das sollte aber niemanden am Besuch hindern. Zum Seqouia Nationalpark hinzu gehört der Kings Canyon. Aufgrund der etwa 30 Meilen weiten Fahrt dorthin, haben wir diese ebenfalls landschaftlich sehr schöne Tour nicht gemacht. Von einer früheren Reise kann ich jedoch berichten, dass auch diese Fahrt sich lohnt. Wenn jedoch wie bei uns nur ein Tag Zeit ist, könnte dieselbe knapp werden. Zumindest müsste dann in unmittelbarer Parknähe eine weitere Übernachtung eingeplant werden, besser noch man bleibt einen weiteren Tag dort. Wir jedoch wollten am gleichen Tage bis kurz vor den Yosemite-Park weiterfahren, um am nächsten Tag diesen Park zu besuchen. Also machten wir uns zunächst auf der 180 zurück auf den Weg zur US 99, um dann über Fresno, dann die 41 und 49 nach Mariposa zu gelangen. Dort kamen wir leider erst nach 17 Uhr, also bereits im dunkeln an. Das Motel Best Western ist im Ort nicht zu verfehlen und liegt direkt an einer Kreuzung. Entsprechend ist es am Abend und am folgenden Morgen nicht besonders leise, ansonsten zwar einfach aber für eine Übernachtung durchaus zu empfehlen. Da wir nach dem Besuch im Yosemite direkt an die Küste nach Monterrey fahren wollten, brachen wir am Morgen bereits früh um etwa 7 Uhr auf. Es sind noch einige Meilen auf wiederum kurvenreicher aber sehr schöner Strecke durch Wälder, Täler, immer entlang dem Merced River, der jedoch zu dieser Jahreszeit kaum Wasser führte, entlang. Nachdem auch hier ein Eintrittsticket für 20 Dollar (gültig 10 Tage) gelöst ist, führt die Straße direkt ins Yosemite-Tal hinein. Die Straße ist hier geteilt und als Einbahnstraße angelegt. An der rechten Talseite hinein, hinaus führt die Straße auf der anderen Talseite. Jetzt ein Blick über das Yosemite-Valley... ![]() Bekannt ist das Tal u.a. für die Wasserfälle und den Felsen "El Capitan". Der erste Stop am ersten Wasserfall. Nach einem langen, heissen Sommer waren die Wasserfälle allerdings nicht so beeindruckend, wie es bei einem Besuch im Mai 1989 der Fall gewesen ist. Anschließend machten wir den Abstecher zum Glacier-Point. Man fährt nach rechts aus dem Yosemite Tal heraus um eine sehr schöne Strecke zu einem tollen Aussichtspunkt oberhalb des Tales zu bewältigen. Hat man die lohnende Fahrt (ca. 20 - 30 Minuten) hinter sich, wird eine imposante Aussicht über das gesamte Yosemite-Tal geboten. Da dieser Aussichtspunkt sehr hoch gelegen ist, muss mit recht frischen Temperaturen gerechnet werden. Während unseres Besuches - noch dazu recht früh am Morgen, dürften es nur wenige Grad über Null gewesen sein. Auch hier gilt, einige Tage später war der Winter dort und der Aussichtspunkt nicht mehr erreichbar. Wieder unten im Tal angelangt, besuchten wir das dortige Visitor-Center mit vielen Möglichkeiten sich über das Tal zu informieren. Unter anderem haben wir ein kleines Museum besichtigt, in dem die indianischen Ureinwohner und deren frühere Lebensweise aufgezeigt werden. Übrigens, dass beste Sandwich der gesamten Reise haben wir im Yosemite-Imbiss bekommen! Anschließend führte uns der Weg wieder aus dem Tal hinaus, unter anderem vorbei an dem wohl von diversen Bildern, Postkarten und Postern bekanntesten und mit 740 Metern höchstem Wasserfall Nordamerikas vorbei. Aufgrund der Jahreszeit aber auch hier recht wenig Wasser. Es gibt noch diverse Haltemöglichkeiten mit der Chance ein Picknick im Grünen, mit herrlicher Bergkulisse zu halten oder zu wandern. Da wir noch am gleichen Tage Monterrey an der Pacifikküste erreichen wollten, blieb uns dazu leider keine Zeit. So machten wir uns denn auf den Weg, die gleiche Strecke zurück in Richtung Mariposa, auf der wir auch ins Tal hineingelangt waren. Über Merced, dann ein Stückchen auf der US 99 Richtung Süden bis Chowchilla um dort über die US 152 Richtung Küste zu fahren. weiter nach Monterrey/Carmel |