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USA - Palm Springs

Palm Springs - Suchergebnisse Yahoo
Am 02.11. beendeten wir unseren Besuch in Las Vegas. Unser Ziel war Palm Springs und die Tour sollte zunächst am Hoover Damm vorbei nach Arizona führen. Nach einem Stop am Staudamm sind wir über die US 93 in Richtung Süden weitergefahren, ein sehr schöner Highway durch die Wüstenlandschaft, über Kingman und Yucca bis zur Abzweigung der US 93. Da uns die Fahrt bis Palm Springs doch zu weit war, haben wir am Lake Havasu der dortigen Travelodge eine Übernachtung eingelegt. Am nächsten Tag dann weiter über die 93 bis Parker, dann über die 62 und 177 bis zum Desert Center und das letzte Stück auf der US 10 in Richtung Westen bis nach Palm Springs.

Palm Springs, eine Oase in der Wüste, Winterzuflucht der gut situierten Amerikaner aus dem Großraum Los Angeles. Im Sommer fast zu heiss mit Temperaturen zum Teil über 40 Grad, ist es dort in den Wintermonaten äußerst angenehm mit Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad, während unseres Aufenthaltes eher am oberen Ende dieser Spannbreite.

Der Ort selbst ist im Zentrum sehr schön angelegt, sauber und gepflegt und lädt zum bummeln durch die Einkaufsstraße ein. Es gibt viele Boutiquen, Galerien etc., deren Preise liegen allerdings eher am oberen Ende der nach oben offenen Preisskala. Außerdem bietet auch Palm Springs, wie sollte es anders sein, diverse Golfplätze. Motels sind reichlich vorhanden, wir haben das Travelodge gewählt und waren sehr zufrieden. Bitte daran denken, hier ist Hauptsaison der Winter, daher evt. lieber ein Zimmer reservieren. Anfang November gab es allerdings keine Probleme eine Unterkunft zu bekommen.

Recht witzig und ungewohnt, bereits Anfang November war die Weihnachtsbeleuchtung an den Straßenlaternen angebracht und die Palmen zum Teil mit Lichterketten geschmückt. Weihnachtsstimmung im Sommer.

Wir haben in Palm Springs 3 Übernachtungen eingelegt. Am ersten Tage haben wir den Palm Canyon und Andreas Canyon besucht. Es sind nur wenige Meilen zu fahren und man findet sich in einer phantastischen, fast im Urzustand verbliebenen, ruhigen Oase mitten in der Wüste wieder. Der Palm Canyon.

Palm Canyon


Auf enger, kurviger Straße erreichbar, ist ein enges Tal, vollbewachsen mit hohen Palmen deren vertrocknete Blätter bis zum Erdboden reichen und die Stämme wie Kleider umhüllen. Vom Parkplatz aus ist ein steiler aber lohnender Fußweg ins Tal hinab in Kauf zu nehmen, aber die Anstrengung lohnt!

Inwieweit die Warnschilder vor Klapperschlangen und Pumas ernst genommen werden müssen vermag ich nicht zu sagen, wir haben nichts dergleichen gesehen oder gehört, zum Glück. Rattlesnake


Auf dem Weg zurück liegt zur linken Hand der Andreas Canyon. Auch hier lohnt der Stop unbedingt! Auch dort gibt es unzählige Palmen, eingerahmt von riesigen Felsen. Die Fußwege führen hier teilweise durch die Felsen und festes Schuhwerk ist zu empfehlen.

Fährt man von dort aus zurück in Richtung Palm Springs, liegt kurz vor der ersten größeren Kreuzung auf der linken Seite der Cactus-Garden. Ein sehr schön angelegter Garten mit der gesamten Vegetation der Wüstengegenden. Auch das sollte sich der Besucher nicht entgehen lassen.

Der nächste Tag war einem Ausflug in den Joshua Tree Nationalpark vorbehalten.
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