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Die Golden Gate Stadt. Viele Stichworte fallen einem zu San Francisco ein.
Cable Car , Fisherman´s Wharf,
Alcatraz , Pier 39,
Chinatown,
Golden Gate Bridge Lombard Street, Sausalito, Golden Gate Park oder auch Erdbeben. Das schlimmste Erdbeben ereignete sich 1906, dass letzte große Beben war 1989. Die Bewohner und Besucher leben mit der stets vorhandenen Gefahr, die sich aus der Lage direkt am Andreas Graben ergibt. Der Lebensfreude tut dieses keinen Abbruch.
Bis zum Abflug am 13.11. hatten wir 3 Tage Zeit diese Stadt zu erkunden. Es gibt unendlich vieles, was man sich anschauen könnte oder auch müsste, es ließen sich sicher ohne weiteres 2 oder auch 3 Wochen dort verbringen, ohne das Langeweile aufkäme. Gewohnt haben wir relativ zentral im Motel Lombard Motor Inn in der Lombard Street, direkt an der US 101, in der Nähe der Ecke, an der die US 101 in die Van Ness Richtung Süden abzweigt. Ein sehr schönes Motel mit Tiefgarage, Klima, TV, Balkon, In-Room-Coffee, durch die Nähe zur Hauptdurchgangsstraße zwangsläufig nicht ganz leise, aber dennoch gut auszuhalten. Auch der Preis hält sich mit etwa 70 Dollar in vertretbaren Grenzen. Von dort aus konnten wir bequem zu Fuß in etwa 10 Minuten Ghiradelli Square und Fisherman´s Wharf erreichen. Von dort aus fährt auch die Cable Car und erschließt die weiteren Sehenswürdigkeiten in der Downtown, den Finanzdistrict oder Chinatown. Die Fahrt mit der Cable Car sollte man sich nicht entgehen lassen. Eine einfache Fahrt kostet 2 $, Hin- und Rückticket 4 $, eine Tageskarte zur uneingeschränkten Nutzung aller Strecken kostet 6 $. Während unseres Aufenthaltes haben wir uns auf weniges konzentriert, das dann jedoch ausgiebig erkundet. Zunächst fuhren wir am nächsten Morgen zur Golden Gate Bridge. Zuerst ein Stop auf der Südseite der Brücke mit dem Besuch des Visitor-Centers, dass sich hier allerdings im wesentlichen auf den Verkauf unzähliger kitschiger Andenken beschränkt. Dann - und das sollte jeder tun - eine Fahrt über die Brücke. Nicht allein, um einmal über die Golden Gate gefahren zu sein, in erster Linie, um auf dem Aussichtsparkplatz der anderen Bayseite zu halten und den vorzüglichen Blick über die Bay auf San Francisco zu genießen. Nebel, der wie auf vielen Bildern zu sehen, die Bay oftmals einhüllt, hatten wir nicht, der ist um diese Jahreszeit auch eher selten. Statt dessen hatten wir allerdings einige Schauer zu ertragen. Unser einziger Regentag. Übrigens dennoch bei angenehmen Temperaturen so um die 18 Grad. Wir sind anschließend noch ein Stückchen weitergefahren und haben die US 1 in Sausalito, dem Prominentenvorort, verlassen. Aufgrund der zu dem Zeitpunkt heftigen Regenfälle sind wir allerdings durch den Ort nur durchgefahren. Anschließend wieder über die Golden Gate zurück nach San Francisco. Achtung, während die erste Fahrt kostenfrei war, jetzt muss man jetzt bezahlen. Also möglichst passend 3 Dollar bereithalten. Um die Parkplatzsuche in der City zu umgehen, haben wir dann unseren Wagen zunächst in der Tiefgarage des Motels abgestellt und sind zu Fuß zur Fisherman´s Wharf spaziert. In dieser wohl skurrilsten und lebendigsten Straße im Hafengebiet gibt es viel zu sehen. Die verrücktesten Typen laufen dort herum und bieten Ihre Waren, Kunststückchen und Andenken an. Auf der einen Straßenseite reiht sich ein Imbiss/Restaurant mit Fish-Food an das nächste. Meeresfrüchte in allen Variationen werden feilgeboten. An der anderen Straßenseite gibt es ein Geschäft neben dem anderen. Freizeit-/Sportkleidung, Andenken, Kunst, Elektronik, Eis, Süßigkeiten, Kitsch, alles was das Herz begehrt. Vom Fischereihafen aus werden diverse Rundfahrten angeboten. Neben gewöhnlichen Bay-Rundfahrten kann man auch Alcatraz (Seeblick, Bed and Breakfast, All fish you can eat, security Service) die ehemalige Gefängnisinsel besuchen. Ein Stückchen weiter gelangt man dann zur berühmten Pier 39. Auch dort wieder diverse Geschäfte und Restaurants. Sehr interessant ist es auch, sich im Park vor dem Ghiradelli Square oder an der davorliegenden Mole beim Strand einfach in die (jetzt wieder scheinende) Sonne zu setzen und die Menschen zu beobachten. Unzählige "verrückte" sind unterwegs, Jogger, Skater, Fitnisstraining, Meditation am Strand, Angler, alles ist möglich. Auch der Fußweg auf den Molenarm hinaus, der in Richtung der Golden Gate Bridge liegt lohnt sich! Von dort lassen sich sehr schöne Aufnahmen sowohl von der Brücke als auch von Alcatraz oder der Stadt machen. Nach einer Fahrt mit der Cable Car bis zur Endstation an der Market Street stand natürlich der Downtown bummel an. Was ist hier hervorzuheben? Nun, schwer zu beschreiben. Die einstige Hippie-Stadt beherbergt auch heute noch jede Menge positiv verrückter. Allein das Beobachten der Menschen die dort unterwegs sind ist lohnenswert. Natürlich gibt es dort auch jede Menge Geschäfte, zum einen die kleineren Läden für Sport- und Freizeitklamotten, Elektro-Foto-Video-Läden und natürlich Andenken jeder erdenklichen Art. Die großen Einkaufscenter finden sich in der Market Street und rund um den Union Square. Das Finanzdistrict ist in unmittelbarer Nähe, haben wir jedoch nicht besucht. Chinatown ist ebenso gut zu Fuß erreichbar. Chinatown ist mit rund 100.000 Einwohnern quasi die größte chinesische Stadt außerhalb Chinas. Ja, es ist eigentlich eine eigene Stadt in der Stadt. Mit dem Durchschreiten des Eingangstores betritt man eine neue, andere Welt. Wer chinesisches Essen mag, wird hier bestimmt fündig. Es gibt aber auch dort McDonald! Ansonsten auch hier, alles oder vieles abgestimmt auf die Touristenströme. Alle möglichen China-Typischen Andenken sind erhältlich und auch hier alles was sich um Video und Foto dreht, daneben u.a. auch Koffer und Reisetaschen, die übrigens im Vergleich zu Deutschland durchaus preiswert sind. In den Straßen von San Francisco, dort insbesondere in der Market Street gibt es allerdings - wie überall in den Staaten - viel Armut. Viele Menschen leben auf der Straße und vom Betteln. Ein Großteil der Bettler sind dabei relativ zurückhaltend, einige machen Musik oder andere Kunststücke um die Vorbeilaufenden zu einer Gabe zu animieren, andere wiederum können auch mal recht aufdringlich sein. |