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1. Tag USA 26. September 1998

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1. Tag
Der Flug und erster Tag in L.A.

Endlich geht die langersehnte Reise los. Abflug in Hamburg mit der British Airways bereits um 7:15 Uhr, also heißt es sehr früh aufstehen. Dieser frühe Termin hat jedoch einige Vorteile, zum einen kommt man stressfrei und ohne Verkehrsbehinderungen und Staus zum Flughafen, zum anderen ist man bereits kurz nach Mittag (Ortszeit) am Zielort in Los Angeles. Der Flug führt uns zunächst nach London, wo wir dann in die Maschine nach Los Angeles umgestiegen sind.

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Um 9:25 Uhr starten wir bereits wieder mit dem Flieger, der uns über den großen Teich direkt nach L.A. gebracht hat. Die Boeing 747-400 ist voll besetzt, zum Glück haben wir in dieser Sardinenbüchse einigermaßen gute Plätze in der Reihe 39, unmittelbar hinter dem Bereich der Bordbesatzung. Dort ist die Beinfreiheit zumindest etwas großzügiger bemessen. Nachteil allerdings, vom Spielfilm bekommt man auf diesem Platz nichts mit. Zu sehen gab es während des Fluges recht wenig, da wir uns fast während des gesamten Fluges über einer geschlossenen Wolkendecke bewegten. Lediglich über den Rocky´s gab es imposante Blicke über die zum Teil schneebedeckte Bergwelt.

Ziemlich pünktlich landeten wir kurz nach Mittag und nach ruhigem Flug auf dem International Airport (LAX) in Los Angeles. Da die gesamte Prozedur der Immigration dann jedoch weitgehend von nur einem Schalter abgewickelt wurde, standen wir uns dann zunächst Löcher in den Bauch. Endlich geschafft war das Gepäck, trotz der langen Wartezeit, noch immer nicht komplett da. Letztlich sind wir dann trotz der frühen Ankunft erst um etwa 15 Uhr mit allem fertig gewesen.

Freunde, die wir seit mehr als 20 Jahren nicht gesehen haben, nahmen uns am Flughafen in Empfang. Nach der Begrüßung verstauten wir unser Gepäck im Auto und machten uns auf die Suche nach Dollar - Rent a Car. Unseren Mietwagen wollten wir gleich mitnehmen, um keine weitere Zeit zu verlieren. Da der Laden etwas versteckt liegt, mussten wir einige Zeit suchen.

Auf früheren Reisen hatten wir immer bei Alamo gebucht und waren eine schnelle Abwicklung gewohnt. Leider nicht so bei Dollar. Eine große Schlange vor uns am Schalter. Nachdem die Formalitäten dann endlich erledigt waren hieß es: "Noch 10 Minuten Geduld". Das Auto in der gebuchten Klasse war noch nicht vorhanden. Nachdem unser amerikanischer Freund nach 20 Minuten etwas Druck gemacht hat, bekamen wir dann sofort einen Wagen, und zwar eine Nummer größer als gebucht zum gleichen Preis, einen Dodge Stratos. Endlich konnte die Reise weitergehen.

Da wir natürlich keinerlei Ahnung hatten wohin wir denn nun zu fahren hatten, sind wir also hinterhergefahren. Das hat auch trotz der vielen Fahrspuren sehr gut geklappt und nach einer weiteren guten halben Stunde waren wir endlich am ersten Reiseziel angelangt, im Hause unserer Freunde im Stadtteil Westminster.

Nach so langer Zeit hat man sich natürlich so einiges zu erzählen, dennoch bin ich an diesem Abend nach der langen Tour nicht mehr "alt" geworden, zumal wir am nächsten Morgen zeitig los fahren wollten, um zunächst mit unserer Reise durch den Südwesten zu beginnen und nach Tusayan am Grand Canyon zu fahren.
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