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7. Tag USA 02. Oktober 1998

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7. Tag
Tombstone - Bisbee
Chiricahua Nat´l Mon. - Willcox

Fahrtstrecke: US 80 South von Tombstone über Bisbee nach Douglas, US 191 North - 181 East - Chiricahua - US 186 North nach Willcox
Entfernung: Etwa 170 Meilen - Fahrtzeit etwa 5,5 Stunden (7:30 - 13:00 Uhr)
Wetter: Sonne, an die 30 Grad - im hoch gelegenen Park zeitweise kühler Wind.
Übernachtung: Willcox - Best Western - ca. 80 $ incl. Breakfast (sehr gut!)


Nachdem wir am frühen Morgen noch das Court-House in Tombstone besichtigt haben, was man in keinem Falle versäumen sollte, machten wir uns auf den Weg noch weiter in den Süden. Zunächst machten wir einen kurzen Stop in Bisbee, ein sicherlich sehenswerter kleiner Ort, in dem heute viele Künstler leben, aufgrund der sehr bergigen Landschaft haben wir allerdings auf einen längeren Spaziergang verzichtet.

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Von Douglas aus, an der mexikanischen Grenze gelegen, ging es dann langsam wieder in nördlichere Regionen. Das Chiricahua National Monument (Sprich: schiri-ka-wauah) war unser Ziel.

Chiricahua Nationalpark


Dieser Nationalpark liegt zwar recht abgelegen, ist aber in jedem Falle sehenswert. Da so weit abgelegen ergibt sich der Vorteil, dass der Park nicht überlaufen ist. Einige Aussichtspunkte hatten wir ganz für uns allein, dass passiert sonst kaum einmal. Auch die Tierwelt ist dem Besucher hier noch näher als sonst. So haben wir dort sogar einen Waschbären beobachten können.

Der Park wird auch als Wonderland of Rocks bezeichnet. Der gebirgige Park ist eine große Oase mit Bäumen, Flüssen, Tieren inmitten der rundherum liegenden Wüste. Es gibt viele Wanderwege, die bei einem Kurzbesuch leider kaum genutzt werden können. Die spektakulären und seltsamen Felsformationen wurden im Laufe der Jahrtausende durch Erosion geschaffen.

Nach dem Besuch des Visitor Centers in dem es weitere Informationen gibt, führt eine Panoramastraße von etwa 10 km Länge in den Park hinein (oder besser hinauf). Die spektakulärsten Felsformationen sind allerdings erst nach einem kleineren Fußmarsch auf den Trails zu erreichen. Wer wirklich alles "mitnehmen" will, wird mit einem Tagesbesuch nicht auskommen. Auch wir haben uns auf einen groben Überblick beschränken müssen. Dennoch hat sich die Fahrt gelohnt.

In Willcox haben wir dann übernachtet. Wir waren bereits recht zeitig dort und konnten so willkommenermaßen mal wieder etwas entspannen. Nach einer Pizza und einem Besuch an einer Einkaufs-Mall haben wir noch einige Zeit am Pool verbracht, obwohl es gerade in Willcox noch etwas besonderes gibt, nämlich das Museum of the Southwest. Und das soll wirklich sehenswert sein. Aber an diesem Tage war uns einfach nicht danach.
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